Archive for the ‘Spam’ Category

Die Männer hinter der obskuren Center-Tainment

Tuesday, December 12th, 2006
Die börsenkotierte Zuger Briefkastenfirma wollte Euro Disney übernehmen. Das Umfeld eines einschlägig bekannten Financiers zog dabei die Fäden.
Von Christian Bütikofer

Die Zuger Center-Tainment verkündete Ende November, sie wolle den Vergnügungspark Euro Disney bei Paris übernehmen. Das an der Frankfurter Börse kotierte Unternehmen behauptete, mit Firmen zusammenzuarbeiten, die langjährige Erfahrung in der Führung von Freizeitparks besässen. Die Pariser Börsenaufsicht (AMF) wollte Konkretes sehen: Bis Montagabend hätten die Zuger eine konkrete Offerte einreichen sollen. Doch dies tat sie nicht.

Die Center-Tainment existiert erst seit diesem Mai. Präsident wurde der Hamburger Michael Kreidenberg, der seit 2001 schon in über 90 deutschen Firmen anzutreffen war. Neben ihm fungierte der Zürcher Treuhänder René Longini als Verwaltungsrat. Er blieb bis Mitte Oktober und sammelte bereits Erfahrung mit illustren Kunden – so der notorischen Fax-Spammer-Firma WMZ Medien Werbung oder der Agenzia Coin des in diesem Jahr erstinstanzlich wegen Veruntreuung verurteilten Michele V.

Bereits im Juli verabschiedete sich Kreidenberg als Präsident. Auf ihn folgte der 60-jährige norddeutsche Bankkaufmann Ulf Herbert Werner, der sich auch schon mit Immobilien beschäftigte. Ein dem TA vorliegendes Dokument zeigt, dass bei diesem Beschluss der 36-jährige Rüdiger Beuttenmüller anwesend war – fürs Verfassen des Sitzungsprotokolls reiste er an jenem 12. Juli extra nach Zürich; bis heute trat er für die Center-Tainment nie öffentlich in Erscheinung.

Die Beuttenmüller-Connection

Beuttenmüller gehört zu den schillernden Figuren der deutschen Finanzszene. Während des Internet- und Börsenbooms Ende der 90er-Jahre galt er als Star – seine Beuttenmüller AG sorgte für Furore. Er engagierte sich unter anderem beim Prozessfinanzierer Foris, der Kamerafirma Leica, widmete sich Computerspiel-Projekten sowie in Österreich der Online-Auktionsseite Bidmania. Der Absturz folgte bald: 2001 ging die Beuttenmüller AG bankrott. Im Zuge dieser Wirren wurde gegen ihn wegen unerlaubter Finanzgeschäfte ermittelt; vor dem Landgericht Hamburg räumte er Bilanzfälschung ein und wurde 2003 in erster Instanz zu 34 Monaten Gefängnis verurteilt.

Auch in der Schweiz betrat Beuttenmüller die Bühne der Wirtschaft: Mit seinem ehemaligen Geschäftsleitungsassistenten Lutz Petrowsky versuchte er 2004, mit Hilfe des amerikanischen Sammelklagen-Spezialisten Ed Fagan, die Schweizer Bank UBS auf Millionen einzuklagen.

Im selben Boot wie Center-Tainment sitzt auch die deutsche Firma Krawallino, die mit einer Makro Capital GmbH in Verbindung steht: Bei beiden waren die Beuttenmüller-Spezies Kreidenberg und Petrowsky involviert, Beuttenmüller führt die Makro Capital. Sie hat sich auf kleine Firmen in den USA spezialisiert, die im schwach regulierten Over The Counter Bulletin Board (OTCBB) gehandelt werden. Beuttenmüller war in einer solchen Firma, der Endovasc, im Prüfungsausschuss. Kaum überraschend, dass man ihn mit Geschäftspartner Petrowsky auch in Florida antrifft – zum Beispiel in der Market Capital of America.

Pseudo-Insider-Webseite

Laut der «Neuen Luzerner Zeitung» beteuerte Center-Tainment-Präsident Ulf Werner, dass die Übernahmeankündigung kein Versuch war, die Aktienkurse zu manipulieren. Er nervt sich über die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ), welche sich «nicht an das Vorabveröffentlichungsverbot» gehalten habe. Stutzig macht die Tatsache, dass bereits Mitte Oktober, lange vor der FAZ, anonym die Webseite www.top-share.info ins Internet gestellt wurde, die «Insiderwissen» über diese Firma enthält. «Wir haben mit dem Management vertraulich gesprochen. Es sei die Akquisition einer absoluten Weltmarke im Freizeitbereich auf europäischem Boden geplant. Weltmarken sind . . . im Freizeitbereich Walt Disney. Und gibt es nicht vor den Toren von Paris den Ableger Euro Disney?» Webseiten wie diese sind nicht nur bei OTCBB-Firmen beliebt, um Kurse zu pushen.

© Tages-Anzeiger; 07.12.2006

Die Leute hinter dem E-Mail-Ärger

Friday, November 10th, 2006

15. November 2006, 12:51

Spam nervt die Internetnutzer weit mehr als Computerviren. Die unterwünschten E-Mails versendet eine kleine, international vernetzte Gruppe. Auch die Schweiz hat ihre Spammer.

Von Christian Bütikofer

Sie werben für Penisverlängerungen, wertlose Aktien, Swissair-Besteck, ge fälschte Uhren, Badetücher, Medikamente, Socken oder Pornos. Die Rede ist von Spam, E-Mails, die täglich unverlangt millionenfach in die elektronischen Briefkästen der ganzen Welt geschwemmt werden. Studien wie zuletzt jene der Fundación France Télécom España belegen, dass Spam für Internetnutzer ein grösseres Problem darstellt als Virenattacken oder Kreditkartenmissbrauch im Internet.

Der viele Spam wird von wenigen Gruppen versandt

Die englische Nonprofit-Organisation Spamhaus beschäftigt sich seit 1998 mit der Bekämpfung von Spam. Über die Jahre legte sie umfangreiche Dokumentationen über die grössten Spamunternehmungen an und arbeitet heute mit dem FBI, Scotland Yard oder auch dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) zusammen.

Obwohl Spam in Massen versandt wird, stecken hinter den unerwünschten Mailings vergleichsweise wenige Personen. Laut Spamhaus werden 80 Prozent des nach Europa und den USA versandten Spams von knapp 200 Spamgangs versandt; hinter diesen Unternehmen verbergen sich immer wieder die gleichen Leute.

Spammer und Hacker im selben Boot

Sicherheitsexperten stellen fest, dass Spammer immer häufiger gehackte Computer benutzen und dadurch mit Kriminellen gemeinsame Sache machen. Jens Freitag vom Antivirushersteller Sophos erläutert: «Die meisten unverlangten E-Mails stammen heute von Zombie-PCs – das sind Rechner, die gezielt mit Trojanern, Würmern oder Viren infiziert und für den Versand von Spam genutzt werden.»

Wie Zombies in einem Horrorfilm gehorchen die gehackten PCs ihrem Meister – dem Hacker – willenlos. Verfügt der Hacker über Tausende solcher PCs, spricht man von einem Botnet. Kauft ein Spammer den «Dienst» eines Botnet ein, besitzt er auf einen Schlag x Computer, über die er seinen E-Mail-Müll verschicken kann, ohne dass die Benutzer der infizierten PCs etwas davon wissen. Der Einsatz so genannter Botnets macht das Blockieren solcher Mails wird für Antispamprogramme schwieriger und gewährt den Spammern Anonymität.

Schaden in Milliardenhöhe

«In der Vergangenheit nutzten Cyberkriminelle vor allem Sicherheitslücken in Betriebssystemen aus, um Zugriff auf fremde Computer zu erhalten. Nun haben viele Firmen und PC-Anwender Sicherheits- Updates installiert, um dieses Risiko zu minimieren. Darum setzen Cyberkriminelle jetzt vermehrt auf Schadprogramme. Mit verschiedenen Tricks bringen sie Computernutzer dazu, schädlichen Code auszuführen. Damit ermöglichen sie Hackern den Zugriff auf fremde Rechner», so der Sophos-Experte Jens Freitag.

Swisscom: 15 Leute nur zur Spambekämpfung abgestellt

Das Versenden von Spam kostet die Internetprovider weltweit jährlich Milliar den. Laut Josef Frey von Swisscom gibt der grösste Schweizer Internetprovider Bluewin pro Jahr eine Summe in zweistelliger Millionenhöhe zur Spambekämpfung aus. Allein 15 Personen sind bei Bluewin extra für diese Aufgabe abgestellt. Die enormen Kosten der Internetprovider führten zu politischem Druck – mit der Teilrevision des Fernmeldegesetzes wird Spamming in der Schweiz ab 2007 zum Straftatbestand. Es ist aber zu befürchten, dass die Spammer ab dann einfach noch konsequenter ins Ausland ausweichen und die Schweiz von dort beackern.

Laut Kaspar Fopp, Mediensprecher der Winterthurer Antispamfirma Cleanmail, sind jetzt wieder Weihnachtsschmuck-Spams im Trend. Sie werden zwar aus Russland und China verschickt, auf Grund der Helvetismen in den Mails haben sie aber ihren Ursprung in der Schweiz. Pro Tag filtert Cleanmail mehrere Millionen E-Mails – davon bleiben über 90 Prozent im Spamfilter hängen.

Illustre Schweizer Spammer

Der Anteil des Spams mit Schweizer Ursprung beläuft sich laut Kaspar Fopp auf fünf bis zehn Prozent. Wie Cleanmail-Statistiken zeigen, versenden die diversen Firmen der zwei grössten Schweizer Spammer Martin Fürst und Daniel Hegetschweiler zwischen zwei und drei Spam wellen pro Woche. Gemessen am gesamten Spam schweizerischen Ursprungs kommen sie damit gemäss der Antispamfirma Cleanmail auf einen Marktanteil von 80 Prozent.

Liquidation um Liquidation um Liquidation

Der 40-jährige Daniel Hegetschweiler tummelt sich im Spam-Umfeld schon seit 1998, damals noch mit der Firma HCD Software Productions AG – in ihrem Namen wurde Spam für eine Faxsoftware versandt; die Firma befindet sich heute in Liquidation. Seine weitere Gesellschaft HCD Handels- und Finanz AG ging ebenfalls in Liquidation; dabei wurde ein Grundstück in Boniswil, das der HCD Handels- und Finanz AG gehörte, verkauft. Die in der Vergangenheit ebenfalls mit Hegetschweiler verbandelte Firma IZ Balumba Trading AG befindet sich auch in Liquidation.

Reklamationen während Monaten

Im Boot von Daniel Hegetschweiler sitzt auch die 25-jährige Dagmar Krom. Nachdem sie im Jahr 2000 ihre Matura in Wohlen abschloss, begann sie spätestens ab 2001 für Hegetschweilers Firmen zu arbeiten. Das verheiratete Paar kontrollierte bei Gründung die Firmen Starmail AG und Socks and More AG – gegen beide Gesellschaften gingen bei den Obwaldner Behörden wiederholt Anzeigen verärgerter Spam-Empfänger ein, wie Bernhard Schöni vom Verhöramt Obwalden bestätigte.

Im September 2003 kündigte eine ehemalige Revisionsstelle Hegetschweiler entnervt, weil dort «während Monaten» telefonische Reklamationen wegen Spams eingingen; der Server, auf der sich die Webseite www.socksandmore.net befindet, wurde von Unbekannten gehackt:


Daniel Hegetschweiler gab gegenüber dem TA per Fax zu verstehen, dass er sich nicht im Spam-Umfeld bewege und persönlich auch kein Spamming betreibe, sondern das Internet als legale Werbeform benutze. Die vom TA erwähnten Firmen hätten «nicht das Geringste mit Spam zu tun».

Gentests und Prozessfinanzierung

Auch der zweite bekannte Schweizer Spammer, Martin Fürst, hat eine bewegte Vergangenheit. Der HSG-Absolvent begann seine Spam-Karriere ebenfalls Ende der 90er-Jahre, heute verhökert er per Spam bevorzugt Swissair-Memorabilia. Fürst beschäftigte sich auch im Geschäft der Prozessfinanzierung. Nach kurzer Zeit war von diesem Projekt nichts mehr zu hören – die angekündigte Gründung einer Aktiengesellschaft für dieses Unterfangen fand offenbar nie statt.

Dafür sorgte Fürst im Jahr 2002 mit seiner Firma Horizon Business Corporation GmbH mit Gentests für Furore. Heute ist er zudem Verwaltungsrat der Firma Intereuro AG. Martin Fürst fiel auch durch unzimperliches Vorgehen gegen seine Kritiker auf. So wusste das Juristenmagazin Plädoyer im Jahr 2000 zu berichten, er hätte einem Kritiker geschrieben: «Hallo du kleiner Klugscheisser, nimm diesen Quatsch (Kritik an Fürst auf einer Webseite) vom Server oder ich verschicke 105’000 Mails in Deinem Namen mit recht widrigem Inhalt an die ganze Schweiz.» Martin Fürst äusserte sich gegenüber dem TA nicht.

© Tages-Anzeiger; 15.11.2006

Anrüchige Spam-E-Mails für Basler Firma

Monday, September 4th, 2006

Die Internetgeschäfte eines ehemaligen «Blick»-Reporters werfen Fragen auf. Der Fall lenkt die Aufmerksamkeit auf einen undurchsichtigen Sektor der Internetwerbeszene.

Von Christian Bütikofer

Haben Sie Alkoholprobleme? Kein Erfolg beim Flirten? Wollen Sie wissen, ob Sie schon einmal gelebt haben – oder sind Sie doch lieber Filmstar in einem Porno? Wochenlang verstopften Spam-E-Mails dieser Art die elektronischen Briefkästen in der Schweiz und Deutschland. Das Schema ist immer gleich: In der Spam-Mail ist ein Link auf eines der Angebote gesetzt, z. B. www.schonmalgelebt.com. Ein Klick darauf, sofort erscheint die entsprechende Webseite – «bekannt aus Funk und Fernsehen».

Um den Dienst zu nutzen, soll nun ein Formular ausgefüllt werden, damit man endlich erfährt, ob man schon mal gelebt hat. Wie in all diesen Angeboten üblich, muss mit einem simplen Klick auf ein Kästchen bestätigt werden, dass man die «Teilnahmebedingungen» gelesen habe. Im klein Gedruckten, weit unter dem Kästchen, versteckt sich dann die Hauptsache: Der Spass kostet knapp 150 Franken.

Firmenpartner: Telefon-Missbrauch

Verantwortlich für diese Angebote ist die Alblanca GmbH aus Basel. Geschäftsführer Beat Alder (der sich heute nach dem Namen seiner Frau auch Beat Gomes Rocha nennt) behauptet: «Wir versenden kein Spam. Wir haben Affiliate-Geschäftspartner, die könnten es gewesen sein.» Er versteht die Aufregung zu seinen Angeboten nicht: «Von 2500 Anmeldungen habe ich etwa 30 echte Reklamationen.» Zum klein Gedruckten meint er: «Wenn ich heute ein Auto lease, muss ich die Bedingungen auch genau anschauen.»

Alder ist ein umtriebiger Journalist. Nach seiner Zeit beim «Blick» war er mit diversen Zeitungsprojekten beschäftigt und gründete Firmen wie die Internet Medien AG, die sich inzwischen in Liquidation befindet. Sein letztes grosses Projekt war Basels «Stadt-Zytig», die er im Streit verliess.

Ein ganz alter Kumpan Alders ist der 33-jährige Tobias S., der nicht erreichbar ist, weil er momentan «irgendwo auf einer Insel sitzt», wie Alder sagt.

Schweizer ist Mitgründer der Alblanca, laut Alder sei er «aber schon wieder draussen». Tobias S. ist auch Geschäftsführer der Top Tel Telemarketing GmbH mit Sitz in Zürich. Diese Firma fiel in der Vergangenheit wiederholt mit Massenanrufen in Deutschland auf, wo den «Kunden» Gewinnversprechen vorgesäuselt wurden.

Mehrmals entzog die deutsche Bundesnetzagentur der Top Tel wegen Rufnummernmissbrauch die dazu verwendeten Mehrwertnummern und verbot das Ausstellen von Rechnungen. Auf Grund diverser Beschwerden kündigte der Bürodienst, der für Top Tel in Zürich das Postfach verwaltete, den Vertrag auf.

Tobias S. spielt auch auf der Klaviatur der «Teilnahmebedingungen»: So führt er sein einschlägiges Können bei www.lebenserwartung.tv – «von US-Forschern getestet» – unter Beweis.

Strafanzeige wegen Internetwetten

Die Aktivitäten der Top Tel führen zum 25-jährigen Faustus Eberle, einem der im deutschen Sprachraum bekanntesten Abzocker dieser Szene. Auch hier verwahrt sich Beat Alder: «Wir haben mit ihm nichts zu tun.» Aus Frankfurt am Main stammend, liess sich der Deutsche Faustus Eberle in Zug nieder. Er zeichnete bis Ende 2005 für die Ad2media GmbH aus München. Sie sorgte mit unseriösen Internetgewinnspielen wie dem Projekt «Starquiz24» für Furore. In der Schweiz gründete Eberle die Swiss Einkaufsgemeinschaft AG. Hinter ihr findet man die gleichen Personen wie in der Ad2media.

Die Swiss Einkaufsgemeinschaft bietet auf der Webseite MioTipp.com unter dem Motto «Gemeinsam zum Fussball-Millionär» Wetten an. Trotz der Behauptung, man sei bloss «Vermittler» der Wetten, dürfte nach Auffassung von Reto Brand vom Bundesamt für Justiz dieses Angebot gegen das schweizerische Lotteriegesetz verstossen – das Amt wird die Strafverfolgungsbehörden einschalten.

Firmengeflecht in Frankfurt und Zug

Mit einer weiteren Eberle-Firma, dem IFPF Institut für Produktforschung, wurden per Telefon Personen angegangen, die «hochwertige» Produkte testen sollten – für 20 Euro pro Monat. Nicht lange, und er sorgte mit dieser Firma für Negativschlagzeilen. Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) äusserte sich ebenfalls kritisch zur IFPF.

In Deutschland sass Eberle auch für die Europe Media AG im Vorstand. Bald entstand in Zug ein Firmenzwilling; er nennt sich heute Europe Holding AG. Mit ihm gründete Eberle die Xentria AG – ebenfalls in Zug. Sie macht nach dem gleichen Modell Geschäfte wie Beat Alder. Man darf sich für Ferrari-Autofahrten («Testcars – jetzt Autotester werden») oder SMS («125 SMS gratis verschicken») anmelden.

Durch die Europe Holding zeigen sich Geschäftsbeziehungen zur Top Tel von Alders Geschäftspartner Tobias S. Mit der Holding wurden in Deutschland die Firmen Mymovies Online GmbH («DVD gratis – Hol Dir jetzt Deine DVD») und auch das Inkassobüro DIS Deutsche Inkassostelle GmbH gegründet.

Diese Inkassofirma versucht heute für die Top Tel Geld bei Geneppten einzutreiben. Auf die Top Tel lauten noch immer Webseiten, für die sie früher selbst zeichnete, die heute aber offiziell der Xentria gehören.

© Tages-Anzeiger; 04.09.2006